Berufsdermatologie

Die Berufsdermatologie befasst sich mit Hautveränderungen und Hauterkrankungen, die durch die berufliche Tätigkeit verursacht oder ausgelöst werden, oder die durch den Beruf verschlimmert werden. Hier gibt es einige hautbelastende Tätigkeiten, wie z.B. den Friseurberuf. Durch den Umgang mit sensibilisierenden Stoffen kann es zu allergischen Kontaktekzemen kommen. Auch durch längerdauernden Kontakt, zum Beispiel zu Feuchtigkeit, kann ein Ekzem entstehen. Auch durch andauernde mechanische Belastungen (zum Beispiel bei einem Masseur) kann eine bestehende Hautkrankheit, wie z.B. die Schuppenflechte an den Händen wesentlich verschlechtert werden.
Durch Aufklärung und Schulungen über hautschonende Arbeitsweise kann das Auftreten berufsbedingter Hautprobleme präventiv verhindert werden. Für die Berufsdermatologie ist die Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD) zuständig, deren Mitglied ich bin. An den entsprechenden Fortbildungsveranstaltungen nehme ich regelmäßig teil. Auch habe ich die seit einigen Jahren verfügbare Zertifizierung der ABD zur Qualitätssicherung für die Berufsdermatolgie erworben. Im Rahmen meiner berufsdermatologischen Tätigkeit widme ich mich ebenfalls der Erstellung von Gutachten für Sozialgerichte oder Berufsgenossenschaften.

Urkunde-Berufsderma PPP1030-b